Alternative Medizin und Naturheilkunde, was man wissen sollte
Der Unterschied zwischen der bekannten Naturheilkunde und der alternativer Medizin ist, dass bei der Naturheilkunde mit Licht, Wasser, Luft, Heilpflanzen, Ernährung und Bewegung gearbeitet wird. Bei der Alternativen Medizin gehören verschiedene heilende Verfahren, wie zum Beispiel:

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Homöopathie
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Akupunktur
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Chinesische Medizin
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Chiropraktik
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Orthomolekulare Medizin
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Akutpunktmassage nach Penzel
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Yoga
Diese Heilverfahren werden nur deshalb Alternativ genannt, da sie in der normalen Schulmedizin nicht fester Bestandteil sind.Das ist der eine, eher offensichtlichere Grund, aber es gibt zusätzlich auch einen noch viel wichtigeren Grund. In der Naturheilkunde werden Heilmittel genutzt, die genauso wie sie ursprünglich in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel der Einsatz von Wasser bei Kneippwickeln, das Licht der Sonne bei der Lichttherapie, die Luft für Atemtherapie und Pflanzen die in der natürlichen Umgebung wachsen und unsere Nahrung.
Ganz anders bei der Alternativ Medizin, wo man wiederum einen Therapeuten benötigt, der einen behandelt, wie beispielsweise in er Chiropraktik oder der Homöopathie etc. Fasst man Naturheilkunde und Alternative Medizin zusammen, werden sie als Komplementärmedizin bezeichnet. Durch den Wandel der Zeit werden diese Heilmethoden in der heutigen Zeit wenigstens gebührend anerkannt. Früher wurden solche Heiler als Quacksalber und Hexer verschrien. Diese Einstellung reichte sogar bis in die 80er! Das Verhältnis zwischen der normalen Schulmedizin und Naturheilverfahren und alternativer Medizin ist schon immer sehr gespannt gewesen. Zum Beispiel Sebastian Kneipp: Er wurde früher von alle Schulmediziner gejagt und verhasst und als Quacksalber verschrien. Heute ist seine Wasserheilkunde eindeutig bewiesen und ist sogar fester Bestandteil von fast jeder Kurklinik. Ähnliches gilt auch für Yoga, Chinesische Medizin, Homöopathie und Osteopathie.
Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Akupunkturpunkte tatsächlich mikroskopisch nachgewiesen werden konnten galt auch die Akupunktur als Unfug. Und erst jetzt in der Jahrtausendwende wurde den Krankenkassen durch verschiedenen Studien gezeigt, dass Akupunktur tatsächlich wirkt und die Kosten dafür dem Patienten auch erstattet werden sollten.
In gewisser Weise nähern sich also Schulmedizin und Alternativmedizin also doch an. Es gibt jedoch immer noch ziemlich viele Dogmatiker, die niemals ein gutes Haar an der Alternativmedizin lassen werden, weil es ganz simpel und einfach nicht in ihr Denkschema passt. Viele Methoden der Alternativmedizin werden verhasst, aber dabei ist natürlich auch noch zu bedenken, dass eine dauerhaft gesunder Patient natürlich nicht so oft in die Praxis kommt. Andererseits werden von den Schulmedizinern immer noch Methoden angewendet, deren Wirksamkeit durch Studien eindeutig widerlegt wurden.
Noch ein paar kleine Tipps zum Schluss:
Als Patient immer skeptisch sein und zwar jeder Medizin gegenüber. Denn nur weil „Kräuter“ oder „Alternativ“ darauf steht, muss es nicht ungefährlich sein.
Beim Arzt immer genug fragen stellen und kritisch sein, nicht die Dinge hin nehmen, nur weil der „Herr Doktor“ es zu Ihnen gesagt hat. Jeder sollte selbst Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen und dies nicht den Ärzten überlassen. Denn der einzige, der wirklich sicher weiß, was für Sie das beste ist, das sind Sie selbst!
January 18 2010 08:08 pm | Alternative Medizin