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	<title>Comments on: Antiautoritärer Erziehungsstil</title>
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	<description>Alternative Medizin, Ernährung, Naturheilkunde - aktuelle Tipps, Versicherungen &#38; Vergleiche</description>
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		<title>By: Ingo</title>
		<link>http://attyka.net/antiautoritarer-erziehungsstil/comment-page-1/#comment-8</link>
		<dc:creator>Ingo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 09:40:48 +0000</pubDate>
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		<description>Eine schöner Überblick. Ergänend möchte ich zwei Anmerkungen machen:

Wie viel Grenzen Kinder brauchen verschleiert das wesentliche Thema. Kinder, wie alle anderen Menschen auch, benötigen für die eigene Entwicklung ein ‚Gegenüber‘ mit dem sie in Kontakt treten können.
Die Frage ist also: wie gelingt es uns, uns  in unserer Be’grenz‘theit auszudrücken? Nur so machen Grenzen im sozialen Bereich Sinn. 
Sich als begrenztes Gegenüber erkennen zu geben und somit den Kindern die Chance geben, ihre eigene Struktur daran zu entwickeln. Wir müssen keine Grenzen setzen, wo keine sind.


Sätze wie „Die Kinder sollen kreative, eigenständige und sozial fähige Menschen werden, die sich nicht der allgemeinen Gesellschaft unterwerfen“ irritieren mich immer wieder.  
In einer autoritär strukturierten Gesellschaft würde der Satz stimmen.  Diese Gesellschaftsform erwartet Unterwürfigkeit usw. Da stört Eigenständigkeit usw.
Wir leben aber in einer sehr individualisierten Gesellschaftsform. Sich dieser Struktur zu unterwerfen heißt eigenständig, kreativ … aufzutreten. Das was früher Abweichung wäre ist heute Anpassung. Wer heute etwas werden will muss eigenständig …  sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine schöner Überblick. Ergänend möchte ich zwei Anmerkungen machen:</p>
<p>Wie viel Grenzen Kinder brauchen verschleiert das wesentliche Thema. Kinder, wie alle anderen Menschen auch, benötigen für die eigene Entwicklung ein ‚Gegenüber‘ mit dem sie in Kontakt treten können.<br />
Die Frage ist also: wie gelingt es uns, uns  in unserer Be’grenz‘theit auszudrücken? Nur so machen Grenzen im sozialen Bereich Sinn.<br />
Sich als begrenztes Gegenüber erkennen zu geben und somit den Kindern die Chance geben, ihre eigene Struktur daran zu entwickeln. Wir müssen keine Grenzen setzen, wo keine sind.</p>
<p>Sätze wie „Die Kinder sollen kreative, eigenständige und sozial fähige Menschen werden, die sich nicht der allgemeinen Gesellschaft unterwerfen“ irritieren mich immer wieder.<br />
In einer autoritär strukturierten Gesellschaft würde der Satz stimmen.  Diese Gesellschaftsform erwartet Unterwürfigkeit usw. Da stört Eigenständigkeit usw.<br />
Wir leben aber in einer sehr individualisierten Gesellschaftsform. Sich dieser Struktur zu unterwerfen heißt eigenständig, kreativ … aufzutreten. Das was früher Abweichung wäre ist heute Anpassung. Wer heute etwas werden will muss eigenständig …  sein.</p>
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